Wichtigste Trends beim Perimeterschutz für kritische Infrastruktur

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Flughäfen, Kraftwerke und Rechenzentren beherbergen unternehmenskritische Anlagen, die für den Alltag unerlässlich sind. Ohne angemessene physische Sicherheit besteht bei diesen Vorgängen das Risiko eines Eindringens und einer Sabotage. Die Stilllegung einer dieser kritischen Infrastruktureinrichtungen würde Hunderttausende von Menschen betreffen.

Die Sicherung dieser Entitäten vor einer physischen Verletzung beginnt mit dem Schutz des Perimeters. Während kritische Infrastrukturstandorte ihre Herausforderungen für Perimeter-Eindringungserkennungssysteme darstellen, gehen neue Technologien und Lösungsintegrationen diese Schwachstellen an und ermöglichen eine bessere Erkennung, Abschreckung und Echtzeitreaktion im Falle einer Bedrohung.

Hier sind sechs trendige Technologien, die die Perimetersicherheit für kritische Infrastrukturen erhöhen:

  1. Erstklassige Thermokameras FLIR-Thermokameras bleiben weiterhin der Industriestandard für die 24-Stunden-Peripherieüberwachung und werden im gesamten Sektor der kritischen Infrastruktur stark eingesetzt. Größere thermische Auflösung, größere Erfassungsbereiche, ausgeklügelte Edge-Analysen und ONVIF-Konformität unterscheiden weiterhin hochwertige FLIR-Thermokameras von Low-End-Optionen.
  2. Radiometrische Wärmekameras für Business Intelligence – Dank der Entwicklung von Technologien für künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen suchen Kunden kritischer Infrastrukturen nach einer Rendite, die über die traditionelle Funktionalität ihrer Sicherheitskameras hinausgeht. Elektrische Umspannstationen setzen beispielsweise Wärmebildkameras zur Erkennung von Eindringlingen und zur vorausschauenden Wartung ein. Diese Standorte installieren radiometrische Wärmebildkameras, die in die Temperaturtrending-Software integriert sind, um Probleme mit Anlagen zu identifizieren, bevor eine Komponente Fehlfunktionen, Überhitzungen oder Ausfälle aufweist. Die Möglichkeit, sogar einen elektrischen Brand zu verhindern, kann dem Kunden Tausende, wenn nicht sogar Millionen von Dollar an Schäden, Verbindlichkeiten und Versicherungsansprüchen ersparen – die Kosten der Lösung sind gut wert.
  3. Radar für Redundanz – Kritische Infrastruktureinrichtungen setzen Radarlösungen ein, um die Abdeckung über die Zaunlinie hinaus zu erweitern. Für eine kontinuierliche Abdeckung führt ein Radar alle ein bis zwei Sekunden einen vollständigen 360-Grad-Scan einer Immobilie durch. Funkwellen werden durch Regen, Nebel oder andere ungünstige Wetterbedingungen, die Standard-Überwachungskameras behindern, nicht abgehalten, was sie zu einer idealen Lösung für raue Umgebungen macht. Benutzer koppeln Radar mit Wärmebildkameras zunehmend, um Redundanz zu gewährleisten und Fehlalarme zu reduzieren. Wenn sowohl das Radar als auch die Thermokamera auf dasselbe Ereignis aufmerksam gemacht werden, können die Fernbediener sehen, dass es sich wahrscheinlich um einen echten Alarm handelt.
  4. Cybergehärtete Funktionen – Da Netzwerkkameras und -sensoren jetzt Standard für Bereitstellungen der Enterprise-Klasse sind, hat sich der Bedarf an Perimetersicherheit über die physische Sicherheit hinaus auf Edge-Geräte ausgeweitet. In diesem digitalen Zeitalter ist es unerlässlich, dass Cybersicherheitsvorkehrungen getroffen werden, um das Netzwerk und die Geräte vor Cyber-Verstößen zu schützen. FLIR hat seine Forschung und Entwicklung auf Cybersicherheit konzentriert. Heutzutage sind alle neuen FLIR-Kameras mit Cyber-gehärteten Funktionen ausgestattet. Zu den Standard-Cybersicherheitsprotokollen für FLIR-Kameras gehören Penetrationstests, die Eliminierung von Backdoor-Konten, die Entfernung von Standardpasswörtern und die Durchsetzung von End-to-End-Verschlüsselung durch gesicherte TLS-Verbindungen.
  5. 4K- und UHD-Video – Während Thermo- und Radarsensoren die Erkennung verbessern, sind andere Geräte für die Bedrohungsbewertung und -identifizierung erforderlich. Das Aufkommen von HD-, Ultra HD- und 4K-Kameras bietet Endbenutzern ein höheres Maß an Detailgenauigkeit, optimal für Beweiserfassungs- und Untersuchungsverfahren. Kritische Infrastrukturkunden beginnen, ihre sichtbaren Kameras für Modelle mit höherer Auflösung aufzurüsten, und entscheiden sich aus diesem Grund für die neuesten FLIR Quasar- und Ariel-Kameras. Diese Kameras sind attraktive Optionen, da sie eine niedrige vorhersehbare Bitrate, einen verbesserten weiten Dynamikbereich und erweiterte Bildstabilisierungsfunktionen bieten, die eine gestochen scharfe Videoqualität ermöglichen – ideal für Videoanalysen und die Erkennung von Verdächtigen.
  6. Drohnen – Für kritische Infrastrukturstandorte wie Öl- und Gasraffinerien ist es nicht immer einfach, Sicherheitspersonal zu entsenden, um auf eine Einbruchwarnung zu reagieren, da diese Standorte oft entweder entfernt oder schwer zugänglich sind. Um die Reaktionszeiten zu verbessern, integrieren kritische Infrastrukturstandorte unbemannte Luftfahrzeuge (UAV) oder Drohnen in ihr gesamtes Sicherheitssystem. Nach einem verifizierten Alarm wird die Drohne in den interessierenden Bereich geschickt, um eine zusätzliche Überwachung zu ermöglichen. Durch die Ausstattung einer Drohne mit optischer und thermischer Nutzlast können Bediener schnell Augen und Ohren in die Szene bekommen, um die Bedrohung zu bewerten.
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